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Musik in den Ohren von Kommunikationsprofis

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Heutzutage muss eine Marke nicht nur ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung anbieten, sondern auch visuell anregen, gut schmecken und in letzter Zeit vermehrt auch gut klingen. Alle diese Anreize einer Marke werden als sensorisches Marketing bezeichnet. In diesem Blog werde ich auf Akustisches Marketing eingehen.

In unserer Branche wird der Einfluss von Sinnesreizen auf das Markenerlebnis immer wichtiger. Eine Marke muss nicht nur ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung anbieten, sondern sie muss visuell anregend präsentiert werden, gut riechen und in letzter Zeit vermehrt auch noch gut klingen. Alle diese Anreize einer Marke werden als sensorisches Marketing bezeichnet. In diesem Blog wird Akustisches Marketing die erste Geige spielen.

Jeder kennt es; ein Lied, das Sie kurz vorbeiziehen hören, bleibt Ihnen den ganzen Tag als Ohrwurm hängen. Und wie so oft ist es ein blöder Jingle aus einer Werbung! Oder das eine Stück, das Sie sofort an die Pfannkuchen Ihrer Großmutter erinnert, weil sie es jeden Sonntag in der Küche spielte? Die Kraft akustischer Reize bedarf keiner weiteren Erklärung.

Akustische Anreize werden von den Marketingprofis seit langem in Form von Jingles eingesetzt. In den Tagen von Sprechassistenten wie Siri, Alexa von Google oder den Lautsprechern von Google Home sehen wir eine erneute Suche nach akustischen Markenidentitäten. Während der richtige Sound in den letzten Jahrzehnten oft ein schöner Nebeneffekt war, ist er seitdem eine unschätzbare Ergänzung.

Der Boom der Sprachassistenten verändert die Art und Weise, wie Menschen suchen. Laut Comscore werden bis zu 50 Prozent der Suchanfragen in den USA bis 2020 von Sprachassistenten abgewickelt, ein Drittel davon über Smartspeaker. Sprachassistenten werden nicht nur von der technophilen Generation “jüngere Menschen” verwendet, sondern auch von Menschen über 65, laut einer Studie von Deloitte: “Ältere Menschen, die Sprachassistenten entdeckt haben, verwenden sie häufiger als Menschen mittleren Alters.” Eine intuitive Bedienung mit Sprache bedeutet, dass auch diejenigen, die vor dem Touchscreen ihres Smartphones zurückschrecken, die modernen Funktionen nutzen können. Die breite Akzeptanz der Technologie in Kombination mit der zunehmenden Nutzung durch alle Altersgruppen macht das Thema Audioidentität für Marken sehr relevant. Wer als Marke aktuell bleiben will, kann diesen Trend nicht ignorieren.

Eines der ersten Unternehmen, das erkannt hat, wie wichtig der eigene Sound in dieser neuen Welle des Audio-Hypes ist, ist Mastercard. Das Kreditkartenunternehmen geht davon aus, dass der Umsatz, der teilweise auf sprachgesteuerte Käufe zurückzuführen ist, bis 2022 rund 40 Milliarden US-Dollar betragen wird. Mastercard hat daher eine komplexe Audio-Identität mit einer eigenen, vielseitigen, anpassbaren Melodie entwickelt, die den Zahlungsvorgang akustisch unterstützt. Unbezahlbar? Das nicht, aber extrem wertvoll.

Wie sollte Ihre Marke klingen, um den Ohren Ihrer Kunden zu schmeicheln? Gerne überlegen wir mit Ihnen zusammen, wie Sie Ihre Marke akustisch bereichern können.