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Der Sinn und Unsinn von Vorhersagen

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Wir als PR-Experten lieben es: Vorhersagen machen. Auch wir bei Worldcom sind dem nicht abgeneigt. Aber warum? Was sagt ein Blick in die Zukunft eigentlich?

Man kann seine Uhr danach stellen: Am Ende des Jahres sehen Sie überall die Listen mit Trends und Vorhersagen für das neue Jahre. Welche Trends werden durchbrechen und was wird verschwinden oder sich ändern? Dezember 2019 war hier keine Ausnahme. Ein Unterschied zu den Vorjahren: Einige wagten sich diesmal sogar an eine Vorhersage für die nächsten zehn Jahre (weil: neues Jahrzehnt).

Wozu sind Vorhersagen gut? Der Sinn und Unsinn in vier Argumenten.

Sinn: Zeigen Sie Ihre Kompetenz

Eine Liste mit Vorhersagen ist eine gute Möglichkeit, um zu zeigen, dass Sie sich der wichtigsten Entwicklungen in Ihrem Bereich bewusst sind. In diesem Sinne ist es auch eine sichere Möglichkeit, über Themen und Entwicklungen zu sprechen, die in Ihrer Organisation möglicherweise noch nicht erörtert wurden. Immerhin sind sie Vorhersagen und keine Tatsachen. Stellen Sie jedoch sicher, dass Sie nicht in Allgemeingültigkeiten verfallen. Wir wissen inzwischen, dass die digitale Transformation in vollem Gange ist und dies auch im Jahr 2020 der Fall sein wird. Es ist interessanter, genauer vorherzusagen, wie diese Änderung im kommenden Jahr stattfinden wird (und wie sie sich von den Vorjahren unterscheidet).

Unsinn: Es sagt so wenig

Womit wir sofort den wichtigsten Unsinn von Vorhersagen haben: die Gefahr, im Allgemeinen hängen zu bleiben. Der wichtigste Rat in dieser Hinsicht: Wenn Sie nicht über das Know-how verfügen, um etwas Interessantes über eine bestimmte Entwicklung zu sagen, dann sagen Sie lieber nichts. Oder tauchen Sie ein in das Material und entwickeln Sie eine neue und interessante Vision. Das gilt aber eigentlich für alles und nicht nur für Trendprognosen.

Sinn: Der Zukunft freien Lauf lassen

Neben dem Teilen der eigenen Vision auf die Zukunft des Sektors, können Vorhersagen auch verwendet werden, um der Fantasie ein wenig mehr Freiheit zu geben. Ein Trendbericht eignet sich ideal, um den Blick auf die Zukunft zu erweitern, ohne sich zu sehr mit (technologischen) Einschränkungen befassen zu müssen. Dies ist vor allem der Fall, wenn man seine Zukunftsprognose auf zehn Jahre oder mehr ausbreitet. Wir alle kennen den Film mit der Vision der Zukunft voller fliegender Autos und selbstschnürenden Nikes. Und das sollte schon 2015 passieren.

Unsinn: Die Zukunft ist nicht vorhersehbar

Eine ziemliche Binsenweisheit, aber nicht weniger wahr (was bei Binsenweisheiten häufig der Fall ist): Die Zukunft ist schwer vorherzusagen. Mit dem ultimativen Beispiel die Ankündigung der Apokalypse: oft vorhergesagt, noch nicht eingetreten. Oder etwas aus unserem Fach: der Tot der Pressemitteilung. Auch eine Vorhersage, die (noch) nicht wahr geworden ist. Es ist oft unmöglich vorherzusagen, wie die Dinge in einem oder mehreren Jahren aussehen werden. Schauen Sie sich an, wie unsere Welt vor zehn Jahren aussah: Wir haben uns massenhaft auf MySpace herumgetrieben, Donald Trump war in erster Linie als Fernsehpersönlichkeit bekannt und das erste iPad wurde in unserem Land angeboten.