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Das ist ein automatisch generierter Blog

Sind die Roboter im Anmarsch? Die Roboter sind schon da! Von einer dystopischen/utopischen Vision der Zukunft zur gegenwärtigen Realität kann manchmal schneller gehen, als man denkt. Gerade in der Branche, in der die meisten meiner Kunden arbeiten (IT, Tech), ist der Einsatz von Robotern in der täglichen Arbeit eher die Regel als die Ausnahme. Und nein, ich meine nicht, dass C3PO im Büro herumläuft, um all die kleinen und ungeliebten Aufgaben zu übernehmen. Sondern das Arbeitsprozesse bereits automatisiert sind, maschinelles Lernen genutzt wird, um Aufgaben effizienter und schneller zu erledigen und künstliche Intelligenz Probleme löst, bevor sie überhaupt entstehen.

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Kurz gesagt, diese Roboter haben einige Funktionen, die auch einen Mehrwert für uns als PR-Volk bedeuten. Aber was ist mit der Automatisierung unserer Arbeit? Wo sind die Möglichkeiten und was ist schon jetzt möglich? Die Zukunft von vier üblichen PR-Aktivitäten.

Rapportage

Die Automatisierung der Arbeit birgt das Versprechen, dass das Ende der manuellen, zeitraubenden und sich wiederholenden Arbeitsprozessen in Sicht ist. Automatisierung wäre daher ein Glücksfall für die Erstellung von Berichterstattungsübersichten. Das Monitoring wird bereits zu einem großen Teil automatisch durchgeführt, aber es ist vor allem die Erstellung von Übersichten, die Sie für den Kunden machen müssen, die die meiste Zeit kosten. Obwohl auch dies eine sich wiederholende Arbeit ist, die im Prinzip sehr einfach automatisiert werden kann, muss man doch immer wieder für die speziellen Wünsche der Kunden selbst Hand anlegen. Es wäre doch perfekt, wenn Sie geben könnten, welche Features in einer Übersicht platziert werden sollen (Publikation, Titel, Autor, erwähnte Produkte, Stimmung, Reichweite, Medienwert ... was immer Sie wollen) und der Roboter bietet Ihnen eine Übersicht über die Berichterstattung. Warum existiert das noch nicht?

Arbeitsprozesse

Trello, Wunderlist, Cloudwords und good old Excel. Jeder hat sein eigenes Lieblingswerkzeug, um den Verlauf von Arbeitsprozessen zu verfolgen, wobei das eine Werkzeug etwas mehr automatisiert ist als das andere. Bei der Automatisierung von Strukturen und Prozessen ist jedoch noch viel zu tun, wenn man bedenkt, dass ich nach meinem regulären freien Tag etwa 75 E-Mails in meinem Posteingang finde. Ein großer Teil davon würde überflüssig werden, wenn mehr Arbeit mit Projektwerkzeugen durchgeführt werden würde. Naja, aber dann dürften diese Tools keine E-Mails senden, wenn es ein Status-Update für ein bestimmtes Projekt gibt ...

Schreiben

In der PR wird (noch) viel geschrieben. Pressemitteilungen, Artikel, Beiträge, Pitches, Offerten, Blogs. Könnte dieser Teil unserer Arbeit automatisiert werden? Es ist vielleicht weniger weit hergeholt, als man zuerst denkt. Zum Beispiel wurde für die „Nederland Leest“-Kampagne ein neues Kapitel zum Klassiker „I, Robot“ von Isaac Asimov, hinzugefügt. Mit ein wenig Hilfe von Ronald Giphart: Der Autor gibt zwar eine Reihe von Wörtern vor, aber der Roboter macht einen Satz daraus (der auf Basis von 10.000 Literaturtexten konstruiert ist), an dem der Autor etwas herumfeilt. Der Mensch ist in dieser Phase noch unentbehrlich, aber der Roboter entwickelt sich bereits. Eine "Standard"-Presserklärung über eine Produkteinführung könnte daher bald im Bereich der Möglichkeiten liegen. Außerdem erwarte ich, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die erste "Google Translate" -Marketing-Kampagne läuft: eine Kampagne, bei der Texte von Googles digitalem Übersetzer eins zu eins übersetzt werden, ohne dass ein Muttersprachler eine Korrektur ausführen muss (in gutem Deutsch).

Kreativität

Auf einer kreativen Ebene fühlen wir uns immer noch sicher, auf keinen Fall kann ein Roboter den gleichen kreativen Geist entwickeln wie der Mensch. Richtig? Auf der anderen Seite, wenn es einem Computer gelingt, im Go-Spiel unschlagbar zu werden, indem er einfach gegen sich selbst spielt und neue Strategien in diesem uralten Spiel entdeckt, scheint nichts unmöglich. Interessant in dieser Hinsicht sind die Versuche, Robotern einen Sinn für Humor zu verleihen, der auch als die größte Herausforderung in der KI angesehen wird. Die vorsichtigen ersten Schritte (sprich: alberne Witze) sind da, aber es wird erwartet, dass es noch jahrelang - wenn nicht gar Jahrzehnte – dauert bevor Roboter mit einer abendfüllenden Stand-up-Show im Theater stehen. Bis dahin scheinen wir auch in der PR vor einer Invasion der Robotern sicher zu sein.

Sebastiaan Scheepers

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