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Pressemeldungen

Der Amarturenspezialist Schell aus Olpe gewinnt mit seinem innovativen SWS-Wassermanagementsystem den niederländischen VSK Award in der Kategorie Gesund & Komfort. SWS wurde für die Möglichkeiten ausgezeichnet, den Betrieb von Trinkwasserinstallationen im öffentlichen und halböffentlichen Gebäuden zu optimieren und die Trinkwasserqualität zu gewährleisten. Der Preis wurde bei der Eröffnung der VSK am 4. Februar in Utrecht verliehen.

Die VSK Awards werden alle zwei Jahre im Rahmen der VSK (Ventilatie-Sanitair-Klimaat) Messe, der größten Installationsmesse in den Niederlanden, verliehen. Auf der VSK zeigen mehr als 325 Unternehmen ihre Innovationen in den Bereichen Heizung, Kühlung, Raumklima und Sanitärtechnik. Messeveranstalter Jaarbeurs erwartet, dass diese Woche rund 35.000 Fachleute nach Utrecht kommen. Die Preise werden von einer Fachjury in 3 Kategorien vergeben; Energiewende, Gesund & Komfort und Installateurinnovationen. Die VSK Awards-Jury bewertete 54 Beiträge nach Innovation, Lösungsorientierung, praktischer Anwendbarkeit, sozialer Wirkung, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichem Nutzen. Aus den eingereichten Arbeiten wurden neun Produkte nominiert, darunter das SWS-Wassermanagementsystem von Schell in der Kategorie Gesundheit & Komfort.

Die Messe wurde am Dienstag, den 4. Februar, feierlich vom Jan van Zanen, Bürgermeister von Utrecht, eröffnet. Neben einem Vortrag von Elphi Nelissen, Professor an der TU Delft, über ein Kreislaufwirtschaft im Bauwesen fand eine Diskussionsrunde über die Zukunft der Installationsbranche statt. Anschließend überreichte das Jurymitglied Theo Ockhuijsen, Director Innovation Express und BIMpuls, die VSK Awards.

Schell SWS

SWS van Schell ist ein Wassermanagementsystem, das elektronische Wasserhähne in Gebäuden verbindet. Um die Trinkwasserhygiene und eine effiziente Wassernutzung zu gewährleisten, werden die Parameter zentral über die Software programmiert, verwaltet und protokolliert. Die Hygienespülungen für das Legionellenmanagement können vollständig automatisiert werden. Mit einem Datenprotokoll können Betriebsparameter wie Temperaturen oder Beginn und Ende einer Stagnationsspülung ausgelesen und analysiert werden. Die Auswertung der Daten ermöglicht es, den Betrieb der Sanitärinstallation im Gebäude zu optimieren und die Trinkwasserqualität zu gewährleisten. Die Automatisierung des Wassermanagements spart nicht nur Energie und sorgt für eine effiziente Wassernutzung, sondern hilft den Betreibern auch, Kosten zu sparen, indem sie das manuelle Spülen von Wasseranlagen ersetzt.

Das Urteil der Jury

Die Jury sieht in diesem System reichlich Möglichkeiten, den Betrieb der Sanitärinstallation im Versorgungsgebäude zu optimieren. Insbesondere öffentliche Gebäude, die der Gesetzgebung der Legionellenprävention entsprechen müssen, profitieren von der Automatisierung und Digitalisierung der Stagnationsspülungen und der obligatorischen Verwaltung und der Protokollierung derselben. Manuelles Spülen kann der Vergangenheit angehören. Die Jury nannte SWS van Schell “Eine technische Lösung für ein anfälliges und heikles Thema: gesundes Trinkwasser”.