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Gehören Newsletter zum alten Eisen?

In der heutigen Zeit des sozialen Medien-Booms und der ewig langen Spam-Liste und dem Überfluss an Werbe-Mails im E-Mail-Postfach, stellt sich die Frage, wie nützlich E-Mail-Marketing noch ist. Wer liest alle seine E-Mails überhaupt noch? Und ist eine solche Massenmail in der Zeit des personalisierten Marketings noch ansprechend genug für den einzelnen Verbraucher?

Die Anzahl der Internetnutzer, die soziale Medien verwenden, steigt jedes Jahr, dennoch können diese Zahlen noch nicht mithalten mit der Nutzung von E-Mails. So vermeldet der Social-Media-Atlas 2015/2016  das 80%  der Internetnutzer soziale Medien benutzen.Ganze 95% der Internetnutzerhaben ein oder gar mehrere E-Mail Konten. Das zeigt, dass man mit einer E-Mail heutzutage doch noch mehr Menschen direkt erreichen kann als mit den sozialen Medien. Denn es wird stets schwieriger in den Massen an Informationen, die in den online Plattformen geteilt werden, mit seiner Werbebotschaft noch auf zu fallen.

Eine E-Mail ist nach dem Versenden im Postfach, ob jemand nun täglich online ist oder nicht, die E-Mail wartet und wird gesehen. Jemand, der seine E-Mail-Adresse teilt, hat offensichtlich Interesse am Unternehmen und dessen Produkte. Das bestätigt eine Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels, in der dem E-Mail Marketing eine der höchsten Response und Wiederkaufsrate aller Online-Marketing Aktivitäten nachgesagt wird.

Es ist also deutlich das Newsletter bzw. E-Mail-Marketing nicht zum alten Eisen gehört, sondern eher, bei richtiger Ausführung, gar das Schmieden neuer Möglichkeiten bedeuten kann. Aber worauf sollte man achten, um ein Newsletter erfolgreich einzusetzen?

E-Mail-Verteiler-Liste

Das Erstellen einer sogenannten E-Mail-Verteiler-Liste geschieht meistens Online durch ein Anmeldeformular auf der Webseite oder den sozialen Medien, kann aber auch Offline, zum Beispiel bei Verkaufsgesprächen, auf Messen und oder gegebenenfalls direkt im Laden geschehen. Hierbei ist es wichtig ein Auge auf die Gesetzgebung zu haben. In Deutschland müssen Sie als Sender eines Newsletters nachweisen können, dass der Empfänger eingewilligt hat, E-Mails von Ihnen empfangen zu wollen. Viele benutzten das Double Opt-In Verfahren, um ganz sicher zu sein. Bei diesem Verfahren muss der Empfänger nach der Registrierung zusätzlich in der Bestätigungsmail auf einen Link klicken. Weiterhin müssen Sie gewährleisten, dass sich ein Empfänger jederzeit und kostenlos vom Newsletter abmelden kann.

E-Mail-Design

Beim Erstellen eines Newsletters ist es wichtig unter anderem ein paar Dinge zu beachten:

  1. Warum wollen Sie einen Newsletter senden? Mehr Webseiten-Besuche? Mehr Produkte verkaufen? Ist Newsletter der Richtige Name, gibt es tatsächlich Neuigkeiten zu berichten? Ist das Ziel deutlich, können Sie Ihren Newsletter von Betreffzeile bis zum Inhalt besser und treffender gestalten. 
  2. Kurz und knackig. Machen Sie das Lesen attraktiv. Kurze Sätze und nur die nötigen Informationen. Absätze und Überschriften machen das Scannen eines Newsletters einfacher.  Bieten Sie auch visuelle Reize mit Fotos oder Abbildungen.
  3. Relevanter Inhalt ist viel wichtiger als Frequenz. Warten Sie bis Sie tatsächlich etwas zu berichten haben. Nutzen Sie Feiertage um E-Mail-Marketing zu versenden.
  4. Korrekturlesen ist das A und O. Schreibfehler können dafür sorgen, dass Sie nicht ernst genommen werden.

Das Verteilen

Es gibt viele Programme, die das Verteilen der E-Mails erleichtern und sogar das Vorprogrammieren und Personalisieren ermöglichen. So ist E-Mail-Marketing auch für kleine und mittelgroße Betriebe zu bewerkstelligen.

Zusammenfassend ist also zweifelsfrei festzustellen, dass Newsletter und E-Mail-Marketing noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Zu bemerken ist jedoch, dass um Aufzufallen, die richtige Vorbereitung und Ausführung von Nöten ist. Glücklicherweise können wir bei Wisse Kommunikatie Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, um Ihren Newsletter zum Erfolg zu verhelfen. 

 

Anne Nicolaides

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